… kann manchmal so besonders sein und eben auch mit Erfahrungen verbunden, die ich durchaus kein zweites Mal erleben möchte …

In den letzten Tagen war ich wieder viel draußen unterwegs – an Orten, die ich einfach liebe. Am Sonntag fand ich abseits der Wege entlang des Elbe-Lübeck-Kanals den Tannenwald und die Baumwesen unten auf den Bildern. Auf einer Wiese  stehen dort einzelne große Tannen und auch Tannengruppen. Dort machte ich Pause und dann „rief es mich“ in den Wald hinein … erst nur Tannen und dann Eichen, Birken, Wasser, Kraniche … soooooooo schön … ich könnte dort immer wieder einfach nur sein und über die Schönheit der Natur und das Zusammenspiel der Elemente staunen.

Und dann zog es mich dort auf den Wildpfaden an einem Bachlauf entlang … auch das liebe ich … ich hab die Spuren der Rehe und der wilden Schweine gesehen und dann sprang auch eines dieser wundervollen BorstenTiere erschrocken aus seinem Ruhegehölz auf. Das war schon ein durchdringendes und seltsames Gefühl. Oh ja … und ich bin mir sicher, sehe ich das nächste Mal WildschweinFußabdrücke, kehre ich gleich um … zwinkerplinker.

Am Dienstag bin ich dann dem Feuerbach gefolgt … erst einmal eindeutig wildschweinfreien MenschenFußspuren – doch die hörten irgendwann auf und ich wollte wie so oft nicht umkehren. Das hatte zur Folge, dass ich dann durch den Bach laufen durfte – von Stein zu Stein – oh wie fein. Ein wenig glitschig, ein wenig pitschig und doch einfach nur wundervoll.

Ja und dann kam der Mittwoch … ich war mit meinem Schatz und meinem Hundekind in den Bergen hinter Rosenheim. Der Weg, den wir „laufen sollten“ war klar – doch ein Teilstück fehlte mir – dort wusste ich nicht, ob es eine Verbindung der Wege gibt bzw. ob es sie so gibt, wie ich es auf der inneren Karte sah. Also: ausprobieren und mutig voran. Ja – so kam es, dass wir im Schnee und im Bergabhang nur ahnen konnten, ob da ein Weg, ein Steg oder eine Spur war oder nicht. Doch nun sind da auf jeden Fall so lange noch Schnee liegt acht Fußspuren und die ErinnerungsEnergie von Freude und Lachen über das VerrückteSachenMachen … immer der Intuition folgend, die sich so sicher war „wir kommen dort an, wo wir hinwollen“ …. immer mit dem Mut in den Füßen, dass sich ein sicherer Tritt findet und die Bäume Halt geben …. immer mit dem Vertrauen, dass es nur ein Vorwärts gibt … (zurück diese Hänge hoch …. huiiii … das wäre was gewesen ….) und so haben wir gefunden, was wir finden wollten – frei vom Suchen – einfach im Vertrauen, dass wir richtig und gut fühlen … dass wir niemanden stören oder aufscheuchen …. dass wir nur den Menschen begegnen, die uns wohl gesonnen sind … dass sich alle Pfade verbinden. Und genauso war es. 

Und dann kam der Donnerstag, an dem ich alleine mit meinem Hundekind einen Weg in den Bergen zurücklegen sollte, durfte oder wollte. Es gab von Mi auf Do einen Wetterumschwung … von trocken zu nass, von windstill zu stürmisch. Ich wusste um die Stege, die steilen Wege, um die Weichheit des Bodens – darum, dass wir vom Vortag fünf Stunden in den Bergen in den Knochen und Muskeln hatten. Doch es ging nicht anders als einmal rum um den Sulzberg – inklusive der Überquerung der ganzen Kuppe.

Auf dem Bild hier siehst du den Sulzberg, aufgenommen vom Mitterberg. Bisher kannte ich den Aufstieg bis zur linken Spitze und die Umrundung von Schwarzlack kommend Richtung Schlipfgrubalm und dann runter Richtung Litzldorf. Ich kannte den ganz steilen und den recht steilen Aufstieg bis zur linken Spitze und jetzt kenne ich den auch den Weg über den ganzen Gipfel und den Abstieg über die Seite Richtung Brannenburg …. hui … was für Wege … was für eine Schönheit. Magie pur … TannenWald dicht an dicht im Nebel … zum Teil stürmische Böen … Wächter- und HüterBäume …. wundervolle Traumpfade … und ich war froh, dass ich sie den Berg hinunter gehen durfe … ja – und wenn ich so meine ??? in den Augen hatte, dann kam immer schon recht bald ein Wegweiser vorbei – oder ich an ihm. 

Mein Hundekind hat mich wie so oft einfach fasziniert … diese fröhliche, freudige MitLaufen – ganz gleich, wie sich das Wetter und die Wege zeigen. Kein Weg, kein Abhang ist ihm zu steil – jedes Schneefeld ein Genuss und der Regen wird mit dem Wedeln der Rute freundlich begrüßt. Und auch mein Hundekind kann inzwischen unter den Bäumen die finden, die etwas von uns möchten … es bleibt dann einfach an ihnen sitzen und erinnert mich daran, dass ich etwas bei mir habe, von dem ich genau diesem Baum geben darf.

Und jetzt freue ich mich schon wieder soooooo sehr auf den April – dann werden wir wieder dort sein, in den Bergen hinter Rosenheim – und im Mai auch … im Juni … im Juli … im August … hui …