Ihr Lieben – OMAR TA SATT! Schon lange überlege ich, ob ich hier auf dieser Seite nicht einen kleinen Weihnachtsgruß mit all den besten Wünschen und Co aufschreiben sollte – oder ein Gedicht, wie so oft in den letzten Jahren. Doch irgendwie war mir nie danach – gerade auch, weil Weihnachten dieses Jahr so ganz anders ist – von innen heraus anders.

Schon seit Wochen wird es immer stiller in mir, immer lebendiger und leuchtender und wenn ich auf die vergangenen Monate zurückschaue, dann werde ich noch stiller. Sie waren wahrlich nicht immer einfach und doch voller Wunder und voller Fülle. Da ist kein Raum für das, was viele Menschen mit Weihnachten verbinden, denn dieses – mein – Weihnachtsgefühl ist einfach da … fast immer …

Vorhin bekam ich einen lieben Weihnachtsgruß per Mail. Er begann mit „Weihnachten steht kurz vor der Tür“ und da hab ich Weihnachten in meinen Gedanken vor meiner Tür wahrgenommen – eben ganz kurz stand es dort und ich hatte die Wahl es reinzulassen oder es vor der Tür stehen zu lassen oder eine ganz andere Entscheidung zu treffen.

Ja – und dann wurde Weihnachten in meinen Gedanken zu Jesus und ich habe mir vorgestellt, wie es ist, wenn Jesus kurz vor meiner Tür stehen würde – sanft klopfend, vielleicht auch nur still rufend. Was dann?

Ja – was dann?

Tja … 

Also …  es gibt ja immer – dem Himmel sei Dank – so viele Möglichkeiten und Sichtweisen. Eine wird schon passen.

Doch jetzt mal genau geschaut. Jesus steht vor unserer Tür – vor deiner und vor meiner. Was tun wir? Was tust du, was tue ich?

Aufmachen – oder?

Ja! Klar!

Und dann??

Jesus – heute ist der 22.12. – du bist zu früh! … oder … Jesus – auf meinem Sofa ist noch ein wenig Platz, räum einfach alles bei Seite und ich macht weiter alles für Weihnachten bereit – da ist noch viel zu tun, ich bin sicher du hast Zeit! … oder … Stille, BerührtSein, Liebe, Freude und alles was bisher wichtig war wird unwichtig.

Ich frag mich gerade, wie es wäre, wenn wir Jesus wirklich jeden Tag vor unseren Türen wahrnehmen würden und jeden Tag bereit wären, ihn zu hören und ihn zu uns herein zu lassen.

Wie wäre es, wenn wir jeden Tag bereit wären, die Liebe vor unseren Herzenstüren wahrzunehmen und bereit wären, ihr unsere Herzenstüren zu öffnen? Sie in uns zu fühlen, sie aus uns heraus strömen zu lassen?

Wie wäre es, wenn wir den Menschen um uns herum mit immer mehr Liebe und Respekt, mit Achtsamkeit und Freude begegnen und die Liebe in ihnen anerkennen und fühlen?

Wie wäre es, wenn wir uns in jedem Moment bewusst wären, dass wir mehr sind als nur Mensch? Engel auf Mutter Erde SOL’A’VANA – allesamt. Wirklich allesamt. Jeder einzelne hier in dieser unserer Welt – in der Welt, die wir (schon) wahrnehmen und in der gleichzeitig so viel mehr ist, was wir noch nicht sehen (und doch schon fühlen können)? 

Es ist eine interessante Zeit, in der wir leben – auch eine spannende Zeit – eine herausfordernde Zeit – eine Zeit des Wandels, eine Zeit der Veränderung. Veränderung hin in eine Zeit, die unvorstellbar schön wird – in eine Zeit, in der wir uns daran erinnern werden, was Leben wirklich bedeutet … wirkliches Leben … wirkliches LebendigSein.

Und diese Zeit ist zum Greifen nah … sooo nah … 

Und dennoch freue mich so auf unser Weihnachten hier – auf ein Weihnachten der Stille und der Ruhe. Auf ein Weihnachten mit liebevollen Augenblicken, liebevollen Worten, mit sanften Klängen. Auf ein ganz einfaches Weihnachten. Ein Weihnachten, das immer vor der Tür stehen kann – einfach so. Auf ein Weihnachten, das immer gehört und wahrgenommen wird – auf ein Weihnachten, welches keine Geschenke unter dem energetisch anwesenden Baum im Wohnzimmer braucht um Freude zu bereiten.

Und ja – in diesem Jahr habe auch ich mir Gedanken über ein Geschenk für uns alle hier gemacht – über ein Geschenk, welches uns allen Freude macht.

Vor drei Wochen habe ich eines gekauft und mich so gefreut, dass ich es gefunden habe.

Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, waren die Bergversetzungen der letzten Woche in mir. Seitdem schaue ich aus neuen Augen in die Welt und erlebe sie ganz anders. Seitdem frage ich mich, was ich mit diesem Geschenk wohl tun werde … naja … ich bin mir sicher, meine Tochter wird es lieben … und das erfreut mich jetzt schon.

Und jetzt frag ich mich, ob ich euch nicht dennoch fröhliche Weihnachtstage wünschen darf … Weihnachtstage, in denen ihr das Weihnachten vor eurer Tür wahrnehmt und liebevoll in euren Kreis aufnehmt – ganz gleich, was es so für euch mitbringt, oder?