BlumenBlüten – so vielfältig und wunderbar – es gibt sie in so vielen Facetten und Formen, Farben und Größen.
Mich faszinieren auch immer wieder die mit den Dornen und Stacheln und im Moment ganz besonders die Rosen und die Disteln. Während mich die Rosen schon lange Zeit in ihrer Energie begleiten sind die Berührungen mit den Disteln wenige gewesen – außer, dass sie mich in ihrer Vielfalt und mit ihrer Schönheit und auch durch ihre Stachligkeit schon immer fasziniert haben.

 
Schönheit und Anmut – Ausstrahlung und Einzigartigkeit – Bewunderung zulassen – Abwehr von dem, was nicht gut tut – Achtsamkeit in der Begegnung – Achtsamkeit in jeder Berührung.
 
Ich frag mich bzw. die Pflanze selber “was ist die Bedeutung der Dornen?” oder “was schützt die Pflanze durch die Stacheln?”
 
Natürlich kann der Mensch durch Eingriffe in die Genetik der Pflanze ihr Erbgut verändern und dann haben Rosen eben keine Dornen mehr und Disteln womöglich keine Stacheln.
Doch macht dies Sinn?
Ist das respektvoll gegenüber dem Sein und der Energie der Pflanze?
Was wäre, wenn eine Pflanze von alleine Dornen und Stacheln ablegen würde? So wie ein Mensch, der sich entscheidet, sein Verhalten nach und nach bzw. so einfach und schnell wie möglich grundlegend zu verändern.
 
Für mich ist die Rose wie ein Sinnbild der Liebe zwischen Bruder und Schwester – sie ist auch ein Symbol für die besondere Liebe zwischen Jesus und seiner Schwester Helena – Helena schütze ihren Bruder von seinem ersten Atemzug an und legte ihre Liebe wie einen Schutz um das so besondere Seelenlicht von Jesus … ihre Dornen schützten sein Erblühen. Interessant, oder?
 
Und die Distel? Ich habe in den letzten Tagen einige schon blühende Disteln mit nach Hause genommen und sie beim Trocknen erforscht.
Und ich habe gestaunt.
Dieses so stachlige Wesen trägt in seinem Innen einen sooooo weichen Schatz. Soooo weich – so glänzend, so fein und so zart.
Grün – die Farbe der Heilung.
Violett – die Farbe des Wandels.
Weiß fast gold glänzend … die Farbschwingung von Gottes Atem.
Und ja – das Trocknen der Dornen macht sie weich und zart. Das hat mich erstaunt und auch gefreut.
 
So hütet die Distel durch ihr PflanzenKleid ihren inneren Schatz – und dies gilt wohl auch für die vielen Menschen, die sich außen eher stachlig zeigen … sie hüten einfach nur ihren inneren Schatz. Oftmals, weil sie einfach so oft erlebt haben, dass dieser Schatz sie verletzbar macht – angreifbar. Denn jeder Schatz ist einzigartig und besonders – anders als jeder andere.
Und AndersSein war lange Zeit in der Gesellschaft nicht gefragt. So wurden die Mauern um die Schätze immer dichter und dicker … na … wie bei Dornröschen … oder?
 
Lasst uns den Mut haben, unser Warten auf den Prinzen aufzugeben und die Mauern selbst undoder mit Hilfe abzubauen.
Erst die inneren – dann die äußeren.
Je mehr Menschen die inneren Mauern abbauen und auflösen, desto leichter wird es für alle. Und das Abreißen der äußeren Mauern, die nicht mehr dienen wird ein Spiel … und aus den Mauersteinen können wir das Gute herausholen und es nutzen, um unsere eine neue Welt zu errichten … eine Welt, in der die Rosen von alleine keine Dornen mehr tragen und die Disteln ihre Stacheln so verändern, dass sie sich wie Samt anfühlen.
 
Was meinst du? Bist du mit dabei, das Dornröschen ohne Dornen in dir zu wecken und es auch zu leben? Wenn du dich klar für dein “Ja!” entscheidest und Unterstützung möchtest, melde dich bei mir!