Im Spiegel der Zeit können wir dann lesen, wenn es still um uns herum wird. Die Natur zeigt es uns immer wieder: dann, wenn es in ihr still ist, dann, wenn sich kein Windchen rührt, genau dann spiegelt sich das Oben im Unten und das Unten im Oben. Dann wachsen die Bäume in den Himmel und in die Erde – dann ragt der Berg in die Lüfte und in die Erde – dann ist der Stein über dem Wasser genauso groß sichtbar wie auf dem Wasser – dann ist die Zeit für andere Blickwinkel und Einsichten.

Und so gibt es immer einen Plan B – einen Plan C und auch einen Plan D. Es gibt immer mindestens eine weitere Möglichkeit um weiter zu machen – um nach vorne zu schauen, um die Welt und die Welten zu verändern. Werde still …

In der Stille erfährst du von den Märchen, die in dieser Zeit verbreitet werden – von den Märchen, die es hier scheinbar gibt und an anderen Orten nicht – insbesondere an den Orten, an denen sie entstanden sein sollten.

In der Stille spürst du dich selber – deine wahren Gedanken, nicht die, die dir von der lauten Welt eingepflanzt wurden. In der Stille kannst du spüren, dass es so viel mehr gibt als das CasperlTheater rund um das Crönchen. In der Stille spürst du, dass es hinter dem Horizont immer wieder weiter geht – und du selber entscheiden kannst, wie. Es sind deine Gedanken, die die Welt am und hinter dem Horizont gestalten und bauen. Es sind deine Gedanken, die scheinbar Unmögliches möglich machen. Es ist deine ureigene Entscheidung, wohin du schaust und was du in deinem Leben voller Freude und mit innerer Sicherheit erwartest.