Heute vormittag male ich wieder – das erste Mal seit langem wieder auf dickem Papier und nicht auf Leinwand. Die Lunge und ihre Heilung ist das Grundthema des Bildes – schon länger trage ich dieses Thema, dieses Bild in mir.

Was ich ganz frei gemalt habe ist die Luftröhre – der Atemstrom in mich hinein und aus mir heraus – die Lungen, ihre Flügel (ausgeklappt … ganz frei “erfunden”). Ich erkenne in mir den Baum, der alles Leben in mir mit Sauerstoff versorgt – ich erkenne den Schmetterling, der mir Lebensfreiheit und lebendige Freiheit schenkt.

Ich erkenne die Vielzahl von inneren Wesen und in mir vorhandener Lebendigkeit (vorhandenen Lebendigkeiten), die unermüdlich arbeiten – hin und her und auf und ab. Ein ständiger Austausch – ein Informieren und Weitergeben.

Ich nehme in meiner Lunge den Austausch von Information wahr – die Verbindung von Feinstofflichem zu Feststofflichem. Die Verbindung von sichtbar zu unsichtbar.

Ich kann meinen Atem nicht immer sehen – doch kann ich ihn fühlen – in mir wie außerhalb. Er bewegt mich. Er bewegt sich.  Er verbindet (sich) – er integriert (sich) – er bewegt Welten in mir und außerhalb von mir. (Total spannend und bewegend empfinde ich das.) Ich frage mich …

Was atme ich ein?

Wie atme ich ein?

Welche Information nehme ich auf?

Wohin leite ich sie?

Die Luft, die ich atme, ist mit allem verbunden was ist – was nehme ich davon in mich auf – was filtere ich aus? Was nehme ich über meine Lungen auf – was filtern sie aus?

Es ist aus meiner Sicht so spannend und interessant, tiefer zu schauen und zu fühlen … Atemzug für Atemzug … und Atemzug für Atemzug.

Die Farbwahl … hellgrün – türkis – weiß. Klar – ganz bewusst gewählt – auch die goldene Membran.

Hellgrün – für mich auch Erdung in Vollendung, Fülle und Lebendigkeit. Lebensfreude und Lebenstanz. Spätes Frühjahr – Aufblühen – Kraft.

Türkis – das alte Wissen – die Urschöpferfrequenz (meine Wahrnehmung) – das uralte Wissen um das ewige Leben (der Seele), um die Geisteskraft. Atemzug für Atemzug nährt sie dich und mich – wenn wir es wollen.

Weiß – Reinheit und Stille, eine ruhige und sanfte Kraft, in sich alle Informationen tragend, die sind.

Im Zusammenspiel auch die Verbindung von Himmel und Erde – in uns und durch uns. Ich selbst als Mittler zwischen Himmel und Erde. Mittler – in der Mitte sein, in Harmonie

Wann bin ich in meiner Mitte?

Hm – wenn ich mir meiner Anbindung an das Göttliche (oder die Göttliche Mutter, die Ursonne) und an das liebende, lebendige Planetenwesen unter meinen Füßen bewusst bin. Wenn ich mich zwischen (bzw. von) Himmel und Erde geborgen und gehalten fühle – nach oben und unten kraft- und liebevoll angebunden.

Da sind wir dann beim senkrechten Atem – und wieder bei der Lunge … und bei unserer Fähigkeit über unseren Atem zu schöpfen, zu lenken und zu leiten, zu filtern, was uns gut tut und was nicht …

So viele Worte … ich mal mal weiter – bis bald!

Hm – was mir während des Schreibens auffiel: wenn ich das Wort Atem einfach mal umdrehe und von hinten nach vorne lese, dann bin ich bei Meta. Die Meta-Ebene – die Ebene der höheren und höchsten Sichtweisen. Ja – das ist wieder mal spannend … und so wahr, denn der Atem strömt aus diesen höheren Ebenen, den MetaEbenen zu uns und erschafft so das Angebunden- und VerbundenSein. Und jetzt stell ich mir vor, dass alle Menschen einmal (eine Zeit lang) ganz bewusst ein und ausatmen – liebevoll, leicht, voller Freude und bewusst. Was wir damit alles bewegen könn(t)en … huiuiuiuiui …